Globale Lieferprobleme sorgen in USA für Nachschubmangel beim Alkohol

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Feiernde in New Orleans (AFP/Emily Kask)

Erst waren es Computerchips, jetzt sind es Spirituosen: Pandemiebedingte Probleme in der globalen Lieferkette lassen in Teilen der USA den Alkoholnachschub knapp werden. Wie ein Sprecher der staatlichen Alkoholkommission in Pennsylvania am Donnerstag erklärte, wird in dem Bundesstaat der Verkauf bestimmter Spirituosen-Marken auf zwei Flaschen pro Person und Tag beschränkt. Unter anderem stehen Bourbon, Whiskey, Champagner, Cognac und Tequila auf der Liste.

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 US-Medien zufolge haben mehrere weitere Bundesstaaten wie Vermont, Ohio, New Jersey und Alabama mit Nachschubschwierigkeiten zu kämpfen. Unterdessen ist der Konsum von Alkohol seit Pandemiebeginn angestiegen.

 Mac Gipson, der für die Kontrolle alkoholischer Getränke in Alabama zuständige Beamte, erklärte, die Schwierigkeiten seien "teilweise ein Problem der globalen Lieferkette", da es an einigen Orten an Glas und an anderen an Flaschenverschlüssen fehle.

Es gibt Alternativen zu fehlenden Marken

 Die US-Brauereien und Destillerien sehen sich auch mit Arbeitskräftemangel und einer erhöhten Nachfrage von Restaurants und Bars konfrontiert, die nach dem Ende der durch die Pandemie verursachten Beschränkungen alle zur gleichen Zeit wieder öffneten. Außerdem gibt es Engpässe in der globalen Logistik.

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 Wendy Knight von der Alkoholbehörde in Vermont wollte jedoch keinen allgemeinen Alkoholmangel feststellen, sondern nur Nachschubprobleme bei einigen Marken: "Obwohl wir zum Beispiel keinen Bacardi mehr haben, haben wir immer noch 21 andere Rum-Sorten im Angebot, darunter auch Produkte von lokalen Brennereien", sagte sie.

 fml

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