Golf: Stars fürchten Europas Top-Talent beim US Masters

Der Spanier Jon Rahm ist in nicht einmal einem Jahr in die Weltspitze vorgestoßen und gilt für das wichtigste Turnier des Jahres als Geheimtipp.

Jon Rahm kommt von der nordspanischen Küste. Wie einst der große Severiano Ballesteros, auch wenn sich die Zeiten geändert haben. Wo sein Vorbild am Strand übte und sich als Taschenträger verdingte, bekam Rahm von seinem golfverrückten Vater die nötigen Annehmlichkeiten frei Haus.

Der 22-jährige Baske sieht auch nicht so markant aus wie Ballesteros mit seinem schwarzen, langen Haar. Rahms Familie hat Wurzeln in Bayern oder der Schweiz – die Genealogen sind uneinig, jedenfalls trifft er optisch ziemlich exakt den Golfer-Durchschnitt. Wobei er genau das nicht ist, Durchschnitt. Rahm sagt so ungeheuerliche Sätze wie diesen: "Wenn Jack Nicklaus 18 Majors gewonnen hat, will ich 19 gewinnen."

Heute schlägt er zum ersten Mal beim US Masters in Augusta ab. Mekka des Golfsports, grünes Siegerjackett. Das Turnier muss erstmals seit 1955 ohne den verstorbenen "King" Arnold Palmer auskommen. Auch der dauerverletzte Tiger Woods fehlt, 20 Jahre nach seinem revolutionären Premierensieg. Ballesteros, Nicklaus, Palmer, Woods. Olazábal ließe sich hinzufügen, ebenfalls Baske, den brachte Rahm ins Spiel, weil er in seinem Geburtsjahr 1994 das Masters gewann.

Wettquoten niedrig wie nie für einen Debütanten

Mit großen Vergleichen gibt es kein Problem, nicht für ihn, nicht für Augusta. Seit Woods' Anfängen ist die Branche nicht mehr derart von einem Neuling durchgeschüttelt worden. Die Wettbüros bieten für Rahms Sieg so niedrige Quoten wie nie für einen Masters-Debütanten.

Zwölfter der Weltrangliste ist...

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