Er googelte "weinflasche voll kopf kaputt" - Frau in Gern erstochen: Der Mörder, der schon gestraft ist

John Schneider

Im Rollstuhl an der Anklagebank: Robin L. tötet seine Ehefrau Sylvia Z. mit 35 Messerstichen. Weil er sich vor der Trennung fürchtete, sagt er.

Robin L. wird im Rollstuhl in den Gerichtssaal gefahren. Nach einem Sturz aus dem dritten Stock seines Wohnhauses in Gern lag der Mann im Koma. Er hat nicht nur Verletzungen an der Wirbelsäule davon getragen, sondern bei seinem Selbstmord-Versuch auch ein Auge verloren. Noch immer bekommt er starke Medikamente gegen die Schmerzen und seine Depression.

Der 43-jährige ist schon gestraft. Dabei wird es aber nicht bleiben. Robin L. ist des Mordes an seiner Frau angeklagt. Ihm drohen viele Jahre Haft.

Weil die Frau ausziehen wollte, habe er "in Panik" zugeschlagen

Gleich zu Beginn des Prozesses am Mittwoch gesteht der Mann, seine Ehefrau Sylvia Z. erstochen zu haben. Sein Motiv: Unmittelbar vor der Tat am 13. April 2016 habe ihm die 35-Jährige gesagt, dass sie aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen werde. Zu ihrer Mutter, die ihr das am Abend davor am Telefon angeboten hatte. "Ich war total perplex und schockiert. Ich habe so etwas nicht erwartet", sagt der Angeklagte.
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