Google stellt vergessene Android-Apps kalt

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Berlin (dpa/tmn) - Jede installierte App ist ein potenzielles Sicherheits- und Datenschutzrisiko. Darin können immer Schwachstellen klaffen. Und die Anwendungen selbst bedienen sich mitunter gern an Daten. Deshalb plant Google, Android-Apps, die monatelang nicht mehr benutzt worden sind, einst erteilte Berechtigungen vom Standort über die Kontakte bis hin zum Kalender oder zur Kamera einfach automatisch wieder zu entziehen.

Bei Android 11 ist das bereits Standard. Weil aber die Mehrzahl der Mobilgeräte noch auf älteren Versionen des Betriebssystems läuft, bringt das Unternehmen die Sicherheitsfunktion auch auf Smartphones und Tablets bis herunter zu Android 6, heißt es im offiziellen Android-Entwicklerblog.

Die Auto-Funktion soll von Anfang Dezember an über die Google-Play-Dienste-App auf die Mobilgeräte kommen. Gegebenenfalls muss sie noch von den Nutzerinnen und Nutzer in den Einstellungen bei den App-Berechtigungen aktiviert werden.

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