Google zahlt nach Diskriminierungsvorwürfen 3,8 Millionen Dollar

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Der Internetkonzern Google hat nach Diskriminierungsvorwürfen von Frauen und Asiaten einer Entschädigungszahlung von 3,8 Millionen Dollar (3,15 Millionen Euro) zugestimmt.

Der Großteil des Geldes werde genutzt, um 2565 Ingenieurinnen zu entschädigen, bei denen Lohndiskriminierung festgestellt wurde, erklärte das US-Arbeitsministerium am Montag. Außerdem würden knapp 3000 Frauen oder Menschen asiatischer Herkunft entschädigt, denen eine solche Stelle verwehrt blieb.

Bei routinemäßigen internen Überprüfungen seien Diskriminierungen entdeckt worden, erklärte Google. "Wir glauben, dass jeder nach der Arbeit bezahlt werden sollte, die er leistet, und nicht danach, wer er ist", sagte eine Google-Sprecherin auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP. Google kündigte an, seine Richtlinien zu überarbeiten.

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Nach Angaben des Arbeitsministeriums ergab eine Untersuchung Lohnunterschiede in den Google-Zentren im kalifornischen Silicon Valley und im Bundesstaat Washington im Nordwesten der USA. Es seien auch "Unterschiede in den Einstellungsquoten" gefunden worden, die für weibliche und asiatische Kandidaten ungünstig waren.

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