Grüne nutzen Messaging-Dienst Threema im Wahlkampf

Die Grünen nutzen für den Bundestagswahlkampf den als sicher geltenden Messaging-Dienst Threema. So könne die Geschäftsstelle mehreren Hundert Menschen zeitgleich verschlüsselt Nachrichten, Fotos und Videos aufs Smartphone senden, berichtete der "Spiegel" am Samstag. "Die Taktzahl im politischen Geschäft und gerade in Wahlkampfzeiten wird immer höher, vor allem durch die sozialen Medien", sagte Grünen-Geschäftsführer Michael Kellner dem Nachrichtenmagazin. "E-Mails liegen häufig erst einmal im Posteingang, und SMS sind zu teuer."

Die Grünen schlossen dem Bericht zufolge für den Bundestagswahlkampf eine Kooperation mit dem Schweizer Messaging-Dienst. Im Paket für das Pilotprojekt sind rund 100.000 Nachrichten enthalten, die Kosten dafür liegen im vierstelligen Bereich.

Über den Verteiler werden bis zur Bundestagswahl laut "Spiegel" bis zu 1500 Menschen, die für die Grünen Wahlkampf machen oder selbst Kandidaten sind, mit Informationen versorgt. Sie sollen zu zentralen Botschaften gebrieft und auf "Fake News" hingewiesen werden.

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