Corona-Lockdown: Gewalt gegen Frauen steigt – sie will das Schweigen brechen

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Häusliche Gewalt kann jeden treffen – und in der Pandemie steigt die Zahl der Fälle noch weiter an. 5400 Opfer von „Partnerschaftsgewalt“ registrierte die Hamburger Polizei in 2020 – ein Plus von neun Prozent. Die Grünen-Politikerin Jennifer Jasberg findet, dass Gewalt gegen Frauen immer noch verharmlost wird. Sie fordert: Das Schweigen muss gebrochen werden – häusliche Gewalt ist keine Privatangelegenheit! Sie spricht dabei aus Erfahrung, denn sie selbst hat Gewalt in ihrer Kindheit erlebt. Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen schrieb die Fraktionsvorsitzende der Hamburger Grünen Jennifer Jasberg auf Twitter: „Ich weiß, was es mit dir macht, als Kind zu sehen, wie dein Vater seine Frau verprügelt und du nicht reagierst, weil du selbst auf einem wunden Po sitzt.“ Auf dem Foto steht die Grünen-Abgeordnete vor dem Hamburger Rathaus und hält ein Plakat mit der Nummer des Hilfetelefons und dem Hashtag „schweigenbrechen“ in den Händen. „Unsere Gesellschaft braucht Vertrauen in Andere; deswegen ist ‚häusliche‘ Gewalt keine Privatangelegenheit!“ schrieb sie weiter. Häusliche Gewalt darf keine Privatsache mehr sein „Ich bin in einer Situation aufgewachsen, in der ich Gewalt erlebt habe“,...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo