Grünes Licht aus Brüssel für Übernahme von Sky durch 21st Century Fox

Die EU-Kommission gibt grünes Licht für die Übernahme des europäischen Bezahlsenders Sky durch den US-Medienkonzern 21st Century Fox aus dem Imperium des Medienzars Rupert Murdoch

Die EU-Kommission gibt grünes Licht für die Übernahme des europäischen Bezahlsenders Sky durch den US-Medienkonzern 21st Century Fox aus dem Imperium des Medienzars Rupert Murdoch. Der Zusammenschluss führe in Europa nicht zu Wettbewerbsproblemen, teilte die Brüsseler Behörde am Freitag mit. Das Geschäft werde deshalb "ohne Auflagen" genehmigt.

Beim Erwerb von TV-Programminhalten und beim Großhandel mit Fernsehprogrammen komme es durch die Übernahme nur zu einem "begrenzten Anstieg" des Marktanteils von Sky in den fünf betroffenen Mitgliedstaaten, erklärte die EU-Kommission. Sky ist der führende Bezahlsender in Deutschland, Großbritannien, Irland, Italien und Österreich.

21st Century Fox hält bereits einen Anteil von 39,1 Prozent an Sky, will den Bezahlsender nun aber ganz übernehmen. Dafür bot das Unternehmen im Dezember 14,8 Milliarden Dollar (13,9 Milliarden Euro).

21st Century Fox ist eines der größten Medienunternehmen der Welt - mit Kabel- und TV-Sendern, Filmstudios, Bezahlsendern und Satellitenbeteiligungen rund um den Globus. Murdoch hatte bereits 2011 versucht, den britischen Bezahlsender mit dem damaligen Namen BSkyB zu übernehmen, scheiterte aber wegen des Skandals um abgehörte Telefone zahlreicher Prominenter, Politiker und Soldaten durch seine Zeitung "News of the World".

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