Gregor Gysi ist jetzt bei Instagram – und hat direkt eine spezielle Message für Angela Merkel

Gregor Gysi verteilte einen kleinen Seitenhieb gegen Kanzlerin Merkel via Instagram. (Bild: Adam Berry/Getty Images / Andreas Gora – Pool/Getty Images)

Nach Facebook und Twitter ist Linken-Politiker Gregor Gysi nun auch auf Instagram aktiv – und richtet sein Wort gleich an die Bundeskanzlerin.

Angela Merkel (CDU) sorgte in der vergangenen Woche für Schlagzeilen, als sie sich von Facebook verabschiedete. Nicht so der 71-jährige Gregor Gysi (DIE LINKE) – er entdeckte nun das dritte soziale Netzwerk für sich. Seine ersten beiden Postings auf Instagram widmete er dann auch gleich der Bundeskanzlerin.

Zwei politische Meinungen – ein gemeinsames Hobby

Eigentlich haben die beiden Politiker nicht viel gemeinsam, doch eine Parallele gibt es: Sowohl Angela Merkel als auch Gregor Gysi fahren gern Ski – sie Langlauf, er Abfahrt. Und beide hatten bereits einen Unfall. Nachdem sich die Bundeskanzlerin 2014 beim Skilanglauf in St. Moritz verletzt hatte, spielte Gysi im Bundestag humorvoll darauf an. Pünktlich zur Ski-Saison 2019 lud er den Mitschnitt der Sitzung als allerersten Post auf seinem Instagram-Account hoch.


Doch damit war das Thema für den Politiker noch nicht beendet. Auch das zweite Posting – einen Tag später – widmete er der Kanzlerin und zitierte den “altersgerechten Sport” erneut. Merkel reagierte bisher allerdings noch nicht öffentlich auf den humorvollen Seitenhieb.


Gregor Gysi setzte sich für Lars Eidinger ein

Dass Gregor Gysi sich seiner Wirkung in den sozialen Netzwerken bewusst ist, zeigte auch eine andere Aktion: Ende vergangenen Jahres hatte der Linken-Politiker mitbekommen, dass Schauspieler Lars Eidinger gern als Poster in dem Jugendmagazin “Bravo” erscheinen würde. Er habe ihm dann “leichtfertig Hilfe zugesagt“, so Gysi im Dezember via Facebook. Als ihm seitens der User immer mehr Zustimmung zuteil wurde, wandte sich Gysi schließlich mit einem Brief an die “Bravo”-Redaktion. Das Teenie-Magazin ließ daraufhin auf Twitter abstimmen, ob Eidinger die Seite bekommt. Und er bekam sie.


Man darf also gespannt sein, was sich Gregor Gysi als nächstes einfallen lässt.