Griechenland: Regierung in Athen billigt neues Sparpaket

Damit fließen weitere sieben Milliarden aus dem dritten Kreditprogramm.

Die griechische Regierung hat sich mit ihren Gläubigern auf ein weiteres Sparpaket verständigt. Dieses Paket ist eine Voraussetzung für die Auszahlung weiterer sieben Milliarden Euro aus dem dritten Kreditprogramm für Griechenland. „Wir haben eine Einigung bei den übergreifenden Elementen“, sagte Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem am Freitag nach Beratungen der Euro-Finanzminister in Valletta. Die griechische Seite sprach von einem „Kompromiss“. Tatsächlich aber dürften sich die Gläubiger des hochverschuldeten Landes fast auf der ganzen Linie durchgesetzt haben.

Nach Angaben von EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici sollen die Institutionen von EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB), Euro-Rettungsfonds ESM sowie Internationalem Währungsfonds (IWF) in den nächsten Tagen nach Athen zurückkehren, um dort die die zweite Überprüfung der griechischen Reformen abzuschließen. Danach ist eine finale Beurteilung der Euro-Staaten notwendig, bevor Griechenland neue Mittel aus dem bis zu 86 Milliarden Euro schweren Kreditprogramm erhalten kann. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble rechnete vor der Eurogruppen-Sitzung mit einer Einigung in wenigen Tagen.

Renten werden erneut gekürzt

Laut der Finanzagentur Bloomberg und dem Internetportal Macropolis sieht die Einigung zum einen eine weitere Kürzung der Renten in Höhe von rund 1,8 Milliarden Euro vor, die zum Großteil 2019 in Kraft treten soll. Im Endeffekt bedeutet dies geringere Bezüge für nahezu alle der 2,7 Millionen griechischen...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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