Griechenland-Trainer Skibbe sauer auf Schiedsrichter Brych

Schiedsrichter Felix Brych stand in Griechenland im Mittelpunkt. Foto: Virginie Lefour

Nach dem 1:1 der griechischen Nationalmannschaft gegen Belgien hat Griechenland-Coach Michael Skibbe die Leistung des deutschen Schiedsrichters Felix Brych kritisiert.

Brych hatte den griechischen Fußball-Nationalspieler Panagiotis Tachtsidis beim WM-Qualifikationsspiel gegen Belgien in Brüssel in der 65. Minute mit Gelb-Rot vom Platz geschickt. Er sei «enttäuscht und sauer» über diese Entscheidung, sagte Skibbe anschließend dem griechischen Fernsehsender Skai.

«Aus meiner Sicht war dies die falsche Entscheidung.» Sie habe dem Gegner in die Karten gespielt, und zwar gerade in dem Moment als man sich spielerisch befreien konnte. «Es ist sehr schade, dass nur ein Unentschieden herausgekommen ist. Wir haben heute eine leidenschaftliche und tolle Leistung abgeliefert.» Konstantinos Mitroglou hatte die Gäste kurz nach der Pause (46.) in Führung gebracht, Belgiens Romelu Lukaku konnte in der 89. Minute ausgleichen. Anschließend schickte Brych, der insgesamt zehn Karten verteilte, noch den Griechen Georgios Tzavellas vom Platz.

Griechenland bleibt mit dem Unentschieden in der Quali-Gruppe H weiterhin ungeschlagen auf Platz 2; die Belgier konnten erstmals keinen Sieg verbuchen, führen die Tabelle aber weiterhin an.

Über das diplomatische Ergebnis freuten sich immerhin die beiden Premiers der Länder: Alexis Tsipras und Charles Michel sahen das Match gemeinsam in Rom, wo sie sich anlässlich des EU-Jubiläumsgipfels aufhielten. Das 1:1 kommentierten sie anschließend gut gelaunt per Twitter-Foto.

Tweet von Alexis Tsipras mit Charles Michel zum Untentschieden

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