Griechische Regierung meldet Einnahmendefizit für Januar

Athen (dapd). Die anhaltende Rezession in Griechenland hat der Regierung im Januar ein Defizit von 490 Millionen Euro beschert. Die Einnahmen der Zentralregierung bezifferte das Finanzministerium am Freitag auf 4,87 Milliarden Euro, deutlich weniger als die 5,12 Milliarden Euro im Januar des Vorjahres. Damals konnte die Regierung noch einen Überschuss von 154 Millionen Euro in ihren Kassen verbuchen.

Als Gründe für den Einbruch nannte das Finanzministerium ausbleibende Einnahmen aufgrund einer auslaufenden Unternehmenssteuer und wegen des nachlassenden Konsums. Griechenland steckt im fünften Jahr der Rezession, die Arbeitslosigkeit ist auf ein Rekordhoch von knapp 20 Prozent gestiegen.

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