Groß-Razzia gegen Drogenhandel im sogenannten "Darknet"

In einer länderübergreifenden Razzia sind Ermittler gegen den Drogenhandel über das sogenannte "Darknet" vorgegangen. Wie die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main am Freitagabend mitteilte, geht es um den Vorwurf des bandenmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln in 20.500 Fällen. Mit Unterstützung der Berliner Polizei seien bereits am Donnerstag fünf Wohnungen in Berlin durchsucht und drei dringend Tatverdächtige festgenommen worden. Gegen sie wurde Haftbefehl erlassen.

Die Ermittlungen richten sich demnach gegen einen 43-jährigen Japaner, einen 39-jährigen US-Bürger sowie zwei Japanerinnen im Alter von 38 und 40 Jahren. Davon befinde sich die 38-jährige Japanerin noch auf der Flucht, die übrigen seien in Gewahrsam. Der Gruppe werde der Handel vor allem mit Kokain, Cannabis und der Partydroge MDMA zur Last gelegt. Der Wert der verkauften Drogen wurde mit mindestens 2,3 Millionen Euro beziffert.

Unter Darknet werden Seiten im Internet verstanden, die nur mit Hilfe einer Entschlüsselung aufgerufen werden können und von üblichen Suchmaschinen nicht gefunden werden.

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