Die große Löwen-Angst - 1860 im Abstiegskampf: Die Sorge vor dem Kollaps

Matthias Eicher

Die Sorge vor dem Absturz geht bei Sechzig um. Doch Investor Hasan Ismaik verspricht, auch beim Abstieg in Liga drei weiter an Bord zu bleiben. "Ich habe eine Verantwortung. Ich lasse 1860 nie mehr los!"

München - Der Löwe ist, wenn man den Worten sämtlicher Funktionäre des letzten Jahrzehnts Gehör und Glaube schenkt, ein schlafender Riese. Auch in dieser Saison wurden beim TSV 1860 wieder entsprechende Aussagen in Dauerschleife getätigt. Legendär: Vitor Pereiras Antritts-Versprechen: "We go to the top!" Oder Peter Cassalettes Versicherung, man sei "zu gut für den Abstieg". Aussagen, die den Sechzgern nun um die Ohren fliegen.

"Panikmache ist das Allerschlechteste"

In diesen Tagen drehen sich die Gedanken der Löwen weder um die Bundesliga noch um das gesicherte Mittelfeld. Es ist vielmehr die Angst vor dem Absturz in die Drittklassigkeit, die wieder einmal spürbar ist. "Wir reden die Situation nicht schön. Wir sind Fünfzehnter und nur hauchdünn über dem Strich. Das ist die Realität", erklärt Präsident Cassalette der AZ. Und doch warnt er vor Schwarzmalerei und Hysterie: "Panikmache ist das Allerschlechteste, was wir jetzt tun können." Der Oberlöwe erhalte viele E-Mails, "jeder warnt vor dem Abstieg und hat einen Rat für uns", erklärt er wenig begeistert. Seine, zuletzt von Meisterlöwe Peter Grosser in einem Brandbrief in der AZ kritisierten Worte, "würde ich so auch nicht mehr tätigen.
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