Große Sanierung des U-Bahnhofs - Heute geht's los: Sendlinger Tor wird zur Baustelle

Florian Zick

Das Sendlinger Tor wird zur Großbaustelle: Was dort passiert und mit welchen Einschränkungen die Münchner ab Montag rechnen müssen – die AZ gibt den Überblick.

München - Sechs U-Bahnlinien, fünf Trambahnen und zwei Busse: Wer hätte schon gedacht, dass sich das Sendlinger Tor mal zu einem solchen Knotenpunkt entwickeln würde? Die Verkehrsplaner der Stadt jedenfalls haben sich vor gut 40 Jahren offenbar nicht vorstellen können, dass es in München irgendwann mal so zugehen wird.

Um die 150.000 Fahrgäste steigen mittlerweile am Sendlinger Tor jeden Tag aus oder um – mehr als drei Mal so viele wie noch 1980. Die Station ist zu einer problematischen Engstelle geworden. Vor allem beim Umsteigen zwischen den beiden Bahnsteigen von U1/2 und U3/6 kommt es zu den Stoßzeiten inzwischen zu recht heftigem Geschiebe und Gedränge. Das wiederum führt immer wieder zu Verzögerungen bei der Zugabfertigung. Und die halten im ganzen Netz den Betrieb auf.

Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) wird die U-Bahnstation deshalb grundlegend erneuern und erweitern. Vor allem das Drehkreuz zwischen den U-Bahnsteigen soll mit zusätzlichen Auf- und Abgängen entlastet werden. Zudem sollen Fassaden, Böden und Decken modernisiert werden und die Station ein einheitliches Aussehen bekommen.

Etwa fünf Jahre sollen die Umbauarbeiten dauern, dann soll das Gröbste geschafft sein.
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