In Großbritannien kommen ab 2016 Geldscheine aus Plastik

In Großbritannien kommen ab 2016 Geldscheine aus Plastik

Anstelle des bisherigen Baumwollpapiers will die Bank of England die Geldscheine für das Vereinigte Königreich in Zukunft aus Plastik herstellen lassen. Den Anfang macht 2016 die Fünf-Pfund-Note mit Winston Churchill als Motiv, wie "The Guardian" berichtet. Sind die Kunststoff-Lappen eine Herausforderung für das in Geld-Anlegenheiten recht konservative Land?

So neu ist die Idee indes nicht: Der Vorstoß für das Plastik-Pfund für Großbritannien und Nordirland kommt aus Kanada, wo derartige Geldscheine aus Polymer-Kunststoff schon länger im Einsatz sind. Mit dem Kanadier Mark Carney sitzt jetzt nämlich zum ersten Mal überhaupt ein Ausländer auf dem Posten des Präsidenten der Bank of England, der Zentralbank des Vereinigten Königreichs. Der Vorteil der Plastik-Scheine liegt darin, dass sie eine bessere Haltbarkeit aufweisen, nicht so leicht verschmutzen und fälschungssicherer sind als das bis dato verwendete Baumwollpapier.

Allzu groß sollen die Unterschiede zwischen den Geldscheinen aus Plastik und den Vorgänger-Banknoten ohnehin nicht sein. Das Layout wird weitgehend beibehalten, etwas kleiner werden die neuen Geldscheine ausfallen. Nach der Fünf-Pfund-Note mit Weltkriegs-Premierminister Winston Churchill im Jahr 2016 soll ein Jahr später der Zehn-Pfund-Schein mit dem Bild von Schriftstellerin Jane Austen folgen. Die Umstellung dürfte keine großen Probleme nach sich ziehen: Wie eine Umfrage ergab, begrüßen 87 Prozent der Briten die Einführung des neuen Plastik-Geldes.

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