Groetzki: "Fühle mich nicht wie der Alterspräsident"

Patrick Groetzki räumt der deutschen Handball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Polen und Schweden (11. bis 29. Januar) gute Chancen auf einen erfolgreichen Turnierverlauf ein. "Das Ziel ist, ohne Punktverlust durch die Vorrunde zu kommen", sagte der Rechtsaußen im Interview mit der Süddeutschen Zeitung: "Dann traue ich unserer Mannschaft sehr viel zu."

Innerhalb des Teams herrsche eine Atmosphäre, "in der jeder das Gefühl hat, dass er etwas sagen kann", sagte Groetzki, der mit seiner siebten Teilnahme zum deutschen WM-Rekordspieler aufsteigen wird. Sein Länderspieldebüt gab er bereits 2009. "Es fühlt sich auf jeden Fall nicht so an, dass das nun schon fast 13 Jahre sein sollen", sagte er: "Ich fühle mich auch nicht wirklich wie der Alterspräsident."

Für seine Nicht-Nominierungen nach der WM 2021 äußerte Groetzki, der in sein zehntes großes Turnier geht, Verständnis. "Ich war einfach nicht auf dem Niveau, das ich selbst von mir erwarte", sagte der 33-Jährige: "Erstmal musste ich in der Liga die Leistungen zeigen, die mich für das DHB-Team infrage kommen lassen." Inzwischen sei er "stabiler in meiner Persönlichkeit als vor ein paar Jahren".