Gruselig oder genial? Britische Anatomin stellt perfekten, menschlichen Körper vor

Der Mensch mag vielleicht das i-Tüpfelchen der Schöpfung sein – perfekt ist er aber trotzdem nicht. Doch wie könnte man den menschlichen Körper perfektionieren? Dieser Frage ist Alice Roberts nachgegangen. Die englische Anatomin und Fernsehmoderatorin hat ein ziemlich kurioses Wesen erschaffen.

Sieht so der Mensch der Zukunft aus? (Bild-Copyright: BBC/YouTube)

Gemeinsam mit einem Team des London Science Museum hat Alice Roberts ein 3-D-Modell des “perfekten Menschen” kreiert und im Rahmen der BBC-Dokumentation “Can Science Make Me Perfect?” präsentiert. Beim Anblick der Alice 2.0 reagierte selbst Roberts etwas geschockt: “Oh nein! Ich kann sie gar nicht anschauen!” Und das dürfte vermutlich gleich mehrere Gründe haben!

Die Alice 2.0 überrascht mit Fledermausohren, Vogelfüßen und einer Art Känguru-Beutel, aus dem der Kopf eines Kleinkindes herausschaut. Schön ist vermutlich etwas anderes, dafür habe die verbesserte menschliche Ausgabe diverse körperliche Vorteile.

“Mein Modell hat ein besseres Herz mit mehr Arterien als ein Mensch, effizientere Lungen, Augen ohne blinde Flecken, Ohren, die besser hören, Beine, die effizienter sind und Reptilienhaut, die schnell reagiert, um UV-Strahlen zu blocken”, beschreibt Roberts ihren Prototypen in der “Mail on Sunday”. Für den “perfekten” Menschen habe sie sich von Hunden, Katzen, Fischen, Schwänen und Schimpansen inspirieren lassen.

Die Vogelbeine gefallen Alice Roberts zwar optisch weniger, dafür seien sie aber in puncto Geschwindigkeit und Gewandtheit unschlagbar. Highlight sei für die Anatomin aber der Känguru-Beutel. So würden Frauen die Geburtsschmerzen erspart bleiben.

Und wie kommt der “perfekte” Menschenkörper im sozialen Netzwerk an?

“Das ist faszinierend, aber gleichzeitig auch gruselig.”

“Auf wunderbare Art und Weise verrückt.”

“Ahhh! Ziemlich beängstigend. Aber ich würde sagen, dass es eine Verbesserung wäre, wenn das Kind im Beutel geboren wird.”

“Das ist fantastisch!”