Gutachter berichten vor Gericht - Kreissägen-Mord: Gabriele P. ist voll schuldfähig

John Schneider

Kreissägen-Mord: Die Gutachter berichten am Montag über den Zustand der Leiche und die Psyche der Angeklagten (32).

Der spektakuläre Prozess um den Kreissägen-Mord in Haar geht langsam aber sicher dem Ende entgegen: In der Verhandlung um den grausamen Tod von Alexander H. kamen gestern die beiden Gutachter zu Wort. Randolph Penning von der Rechtsmedizin der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) hatte die Leiche des Opfers untersucht, Psychiater Matthias Hollweg die mutmaßliche Mörderin.

Die Leiche von Alexander H. war im Januar 2016 auf einem Grundstück in Haar ausgegraben worden. Die Hausbesitzerin und Pädagogik-Studentin Gabriele P. (32) hat bereits gestanden, ihren damaligen Lebensgefährten Alexander H. im Dezember 2008 während eines Sexspiels mit einer Handkreissäge getötet zu haben. Die kopflose Leiche wurde später von ihrem neuen Freund (34) und einem Bekannten in ihrem Garten verscharrt.

Penning berichtet, wie er die Leiche am 20. Januar 2016 vorgefunden hat. Die Leichengräber hatten verschiedene Müllsäcke, einen roten Spannbettbezug und eine dünne Malerfolie benutzt, um die Leiche des Mannes zu verpacken. Ausgepackt erkannten die Ermittler, dass die "anatomische Ordnung" nicht mehr da war: Der Leichnam war teilweise zerstückelt worden. Dafür hätten die Leichengräber wohl Messer und Sägen, aber keine Kreissäge benutzt.
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