Guterres warnt USA und China vor "Kaltem Krieg"

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Die 76. Sitzungsperiode der UN-Generalversammlung ist eröffnet. In dieser Woche folgt die Generaldebatte der Staats- und Regierungschefs.

Der Druck auf die führenden Köpfe der Weltpolitik wächst, nicht nur angesichts der Herausforderungen der Klimakrise. Denn auch andere Themen bereiten Sorge, so dem UN-Generalsekretär Antonio Guterres. Am Wochenende warnte er die USA und China vor einem "Kalten Krieg."

"Es muss eine starke Zusammenarbeit geben"

"Auf einigen Gebieten wird es unausweichlich Konfrontationen geben. Bei den Menschenrechten. Auch bei geostrategischen Fragen, mit Blick auf das Südchinesische Meer. Es gibt aber auch gemeinsame Interessen und da muss es eine starke Zusammenarbeit geben. Beim Klimaschutz. Anderswo müssen wir verhandeln: Beim Handel und in Fragen der Technologie. Leider sehen wir derzeit nur Konfrontation. Wir müssen funktionale Beziehungen zwischen den beiden Mächten wiederherstellen", so Guterres.

Klima und Afghanistan

Neben den Beziehungen zwischen Washington und Peking steht auch die Lage in Afghanistan auf der Tagesordnung. Rund einhundert Staats- und Regierungschefs sollen an der Generaldebatte teilnehmen. Aufgrund der anhaltenden Pandemie wird die Versammlung als Hybridformat stattfinden. Ein Teil wird online zugeschaltet.

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