Gymnasien in Köln: Schulwünsche der Viertklässler weitgehend erfüllt

159 Kinder bekommen einen Platz zugewiesen

Mit einigen Notmaßnahmen ist es der Stadt trotz knappem Schulraum gelungen, fast alle Wünsche der angehenden Gymnasiasten und ihrer Familien zu erfüllen. 159 Kinder werden nicht in die Schule gehen können, die ihre Familie als Erst- oder Zweitwunsch angegeben hatte.

Über 4000 Grundschüler werden auf das Gymnasium wechseln, 3651 davon auf ein städtisches. In 3336 Fällen konnte der Erstwunsch, in 156 Fällen zumindest der Zweitwunsch erfüllt werden, so die Schulverwaltung. Den Schülern, bei denen das nicht gelang, wird nun ein Schulplatz an einem Gymnasium angeboten, wo es noch freie Plätze gibt.

Möglichst wohnortnah soll die Schule sein

Er soll möglichst wohnortnah sein. Was das im Einzelfall bedeuten kann, blieb offen. Die Schulen versenden am Montag die Aufnahme- und Ablehnungsbescheide. In den Fällen, wo weder Erst- noch Zweitwunsch erfüllt werden, wird mit dem Bescheid auch das Alternativangebot mitgeteilt. Die Stadt verweist zudem darauf, dass es noch freie Plätze an katholischen Gymnasien gibt.

Rund 1700 Grundschüler werden im Sommer auf eine Realschule wechseln. Für die verbliebenen Kölner Hauptschulen wurden nur noch 385 Anmeldungen gezählt. Das Anmeldeverfahren für die Gesamtschulen war bereits vor einigen Wochen abgeschlossen worden. 1836 Kinder werden aufgenommen, die Nachfrage lag deutlich höher. In den kommenden Jahren wird der Druck auf die Gesamtschulen und Gymnasien weiter zunehmen, weil die Schülerzahlen anwachsen.

Reaktion auf Handwerker-Kritik

Am kommenden Dienstag wird der Stadtrat aller Voraussicht nach das Sonderprogramm zur Vergabe von 15 Bauvorhaben an private General- und Totalunternehmer beschließen. Die Handwerkskammer hatte die Maßnahme kritisiert. Sie sei ein Verstoß gegen Vereinbarungen zur Förderung des Mittelstands. Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat das Programm verteidigt, aber auch auf die Kritik reagiert.

Im Zeitraum des Sofortprogramms – alle Bauprojekte sollen in höchstens fünf Jahre umgesetzt werden – sollen 15 weitere Maßnahmen im Fachlosverfahren „gewerkeweise“ ausgeschrieben werden. Das bedeutet, dass ein Bauprojekt in mehrere Abschnitte aufgeteilt wird, die dann verschiedene Unternehmen vergeben werden können.

So haben kleinere und mittlere Handwerksunternehmen eine Chance, an öffentliche Aufträge zu kommen. Die Stadt stellte klar, dass die Vergabe an General- und Totalunternehmer eine Ausnahme bleiben soll....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

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