Högl wünscht sich Feierstunde zum Ende des Afghanistan-Einsatzes

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Deutscher Soldat auf Patrouille in Afghanistan

Die Wehrbeauftragte des Bundestags, Eva Högl (SPD), will das Ende des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr mit einer hochrangig besetzten Zeremonie würdigen. "Ich habe beim Verteidigungsministerium eine offizielle Feierlichkeit in Berlin mit den wichtigsten Vertretern des Staates angeregt", sagte sie den Zeitungen der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft (Freitagsausgaben). "Das Ende dieses wichtigen Einsatzes muss würdig begangen werden."

Der Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan hat bereits begonnen und soll spätestens zum 11. September abgeschlossen sein. Aktuell sind gut 1000 deutsche Soldatinnen und Soldaten vor Ort. Der Nato-Einsatz in Afghanistan hatte vor rund 20 Jahren begonnen.

"Afghanistan hat die Bundeswehr verändert, 59 Soldaten haben dort ihr Leben gelassen, 160.000 Männer und Frauen waren dort im Einsatz", sagte Högl den Zeitungen. Sie bekräftigte zugleich ihre Forderung nach einer "ehrlichen Bilanzierung" der Mission.

cne/jp

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