Halberfroren im Schnee: Hund wird nach vier Monaten gerettet

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Happy End in Kalifornien. In dem US-Bundesstaat war im Sommer ein Hund verschwunden. Vier Monate später wurde er wiedergefunden – von einem Skifahrer in einem Berg, wo er halberfroren im Schnee lag.

Two dog footprints in the snow
Symbolbild: Getty Images

Lange hatte der Besitzer seinen Hund vermisst, der im letzten Sommer während eines Waldbrandes spurlos verschwand. Tot war der Pit Bull Terrier aber nicht, wie das Herrchen zwischendurch glauben musste. Ein Skifahrer entdeckte ihn Monate später in den Bergen, wo er halberfroren im Schnee lag.

Die ergreifende Geschichte hat die Wohltätigkeitsorganisation TLC 4 Furry Friends & Tahoe PAWS Animal Response Team auf dem sozialen Netzwerk geteilt. Demnach verschwand Russ, so heißt der Hund, im August vergangenen Jahres in der Gegend um South Lake Tahoe, eine Stadt im US-Bundesstaat Kalifornien.

Vom Auto gesprungen und weggelaufen

Dort hatte im Sommer das so genannte Caldor Fire gewütet, ein Waldbrand in den kalifornischen Countys El Dorado und Amador. Russ hatte sich im Auto seines Besitzers befunden, wie die Organisation weiter schreibt, bevor er aus Angst vor dem Feuer aus dem Wagen sprang und weglief.

Seither war er spurlos verschwunden. Sein Besitzer hatte ihn lange verzweifelt gesucht, wandte sich an ein Tierheim, meldete den Hund als vermisst. Alles vergeblich. Man musste davon ausgehen, dass der Pit Bull Terrier bei den Feuern ums Leben kam. Dem war aber nicht so, wie sich rund vier Monate herausstellen wird.

Ein Ski-Fahrer fand Russ im Dezember "nahe Twin Peaks", so die Wohltätigkeitsorganisation, einem Berg im Südwesten von South Lake Tahoe. Die Nachricht vom fast erfrorenen Hund erreichte erst ein Tierheim in El Dorado County, dann die Mitarbeiter von TLC 4 Furry Friends & Tahoe PAWS Animal Response Team.

Rettung in letzter Sekunde

Die für die Wetterverhältnisse besser ausgerüstete Organisation veranlasste schließlich die Rettung des Tiers. "Der Hund wurde auf dem Berg aufgespürt, wo er unter einem Baum lag und sich nicht mehr bewegte. Die Freiwilligen waren überglücklich, als er die Augen öffnete und den Kopf hob."

Russ kam zu einem Tierarzt, dann wurde die Identität seines Besitzers ermittelt. Bis Hund und Herrchen wieder vereint wurden, sollten jedoch mehrere Tage vergehen. Heftige Schneestürme ließen ein früheres Wiedersehen nicht zu. Es wurde für den Besitzer ein tolles Weihnachtsgeschenk. Er sah Russ am 26. Dezember wieder.

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