Hamburger erklären: : Darum haben wir jetzt Bock auf Politik

Hier erklären sechs Hamburger, warum Politik wieder sexy ist.

Die Verdrossenheit war groß: Jahrelang sind die Mitgliederzahlen der Volksparteien zurückgegangen – dann kam die AfD. Aus Protest gegen die Rechtspopulisten engagieren sich wieder mehr Personen. Auch die Trump-Wahl und der Brexit sorgten für Zustrom – besonders bei SPD, Grünen und der Linken. Bei den Sozialdemokraten ist derzeit Kanzlerkandidat Martin Schulz (SPD) für den Boom verantwortlich.

Hier erklären sechs Hamburger, warum Politik wieder sexy ist – und was genau die Gründe sind, dass sie sich so engagieren:

„Politik vor Ort zu gestalten, das reizt mich“

Für welche Partei entscheidet sich eine Klimawissenschafts-Doktorandin? Richtig, für die Grünen! „Die haben viele Themen, mit denen ich mich gut identifizieren kann. Klimaschutz, Umweltschutz, Radverkehr, soziale Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit“, sagt Sabine Egerer.

Die Grünen kamen auf die 26-jährige Eimsbüttlerin zu, boten ihr an, an einem Mentoring-Programm teilzunehmen, dessen Ziel es ist, Frauen von der Politik zu begeistern. Offenbar mit Erfolg. „Da trifft man sich regelmäßig, wird mit in die Bürgerschaft genommen und darf selbst Projekte übernehmen“, so Egerer. Dadurch habe sie gemerkt, dass sie sich politisch engagieren möchte.

„Ich kann mir gut vorstellen, künftig in Ausschüssen zu sitzen. Politik vor Ort reizt mich, also auf Bezirksebene mitmischen – irgendwann mal“, sagt sie. In ihrem Umfeld sei ihr Parteieintritt gut aufgenommen worden. „Zwei Freunde von mir haben direkt nachgezogen und sind jetzt auch bei den Grünen aktiv.“

„Solidarität mit Flüchtlingen“

Uni, Freunde, Sport – Shadi Bayat (21) war mit ihrem Leben glücklich. Und doch hat etwas gefehlt. „Ich wollte noch etwas machen, das gesellschaftlich wichtig ist“, sagt die Jura-Studentin aus Eimsbüttel. Sie sei bereits als Flüchtlingslehrerin aktiv, dachte aber, dass sie als Mitglied einer Partei noch mehr erreichen könne. Also ist sie Mitte vergangenen Jahres in die SPD eingetreten. Werte wie Solidarität, Demokratie und Gleichheit würden für jeden gelten, egal aus welcher gesellschaftlichen Schicht er komme. „Das gefällt mir sehr“, sagt sie. Bereits ihre Eltern waren...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo

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