Abschiebung in Hamburg gescheitert: Wende im Fall der jemenitischen Familie

Die Familie war bereits am Flughafen Hamburg, um abgeschoben zu werden. Doch dann lief alles anders als geplant: Bundespolizisten weigerten sich am Sonntag, die Abschiebung der sechsköpfigen Flüchtlingsfamilie aus dem Jemen durchzuführen. Ursprünglich sollten sie nach Griechenland geflogen werden. Jetzt die Wende: Die Familie soll bis Anfang des nächsten Jahres bleiben dürfen.

Die Ausländerbehörde Ostholstein habe der Familie am Montag zwei Monate Duldungszeit bis Januar eingeräumt, teilte eine Referentin der Linken-Bundestagsabgeordneten Claudia Möhring mit. Eine Bestätigung des Kreises Ostholstein steht am Montagnachmittag noch aus. 

Familie war am frühen Morgen nach Hamburg gebracht worden

Am Sonntag um 6.05 Uhr hatten Vollzugskräfte des Landesamtes mit Mitarbeitern der Ausländerbehörde Ostholstein die Familie in Bosau nördlich von Hamburg abgeholt. „Die Familie ist unter Protest in das Fahrzeug der Vollzugskräfte...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo