Hamburgerin: Dorothea Buck (99): So quälten mich die Nazis

Sie kämpfte ein Leben lang für die Opfer der NS-Psychiatrie.

Sie wurde ruhiggestellt, gequält und zwangssterilisiert: Was Dorothea Buck als psychisch Erkrankte während der NS-Zeit erlebte, ist ungeheuerlich. Aber sie ließ sich nicht unterkriegen. Statt aufzugeben, kämpft sie seither für Veränderungen in der Psychiatrie – und ist damit ein beeindruckendes Vorbild. Am Mittwoch wird sie 100 Jahre alt.

Als 19-Jährige wurde Dorothea Buck in die Psychiatrie eingewiesen. Sie hatte sich unglücklich in einen verheirateten Chorleiter verliebt. Damit begann ihre Erkrankung, wie sie 1990 in ihrem Erlebnisbericht „Auf der Spur Morgensterns. Psychose als Selbstfindung“ schreibt.

Die Diagnose des Psychiaters: Schizophrenie. Damit galt sie im NS-Regime als minderwertig. Das zeigte sich auch in ihrer „Behandlung“. Niemals wurde sie nach den Gründen für ihre Erkrankung gefragt. Stattdessen wurde sie isoliert und mit Betäubungsmitteln ruhiggestellt. Oder man band sie stundenlang fest...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo

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