Handball: Füchse Berlin stehen im Final Four des EHF-Pokals

Mit dem Sieg über Tatabanya ziehen die Füchse in das Final Four ein. Die Entscheidung war lange ungewiss.

BerlinDie T-Shirts in der Mundart der Gastgeber lagen für das Final Four im EHF-Cup am 20. und 21. Mai in Göppingen bereit. Es fehlte nur noch der Sieg der Berliner Handball-Füchse gegen KC Tatabanya, um das Ticket zum Turnier klar zu machen. Der gelang der Mannschaft, die schon das Hinspiel vor einer Woche mit 30:25 gewonnen hatte, am Sonnabend: Die Füchse besiegten die Gäste aus Ungarn mit 28:22 (14:13) und ließen sich zu Recht von den 4828 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle feiern. In den grünen Shirts natürlich, auf denen in Rot und Weiß zu lesen war: "Hier isch unser Revierle". Was noch bewiesen werden muss.

"Das Erreichen des Final Fours war unser Ziel", sagte Füchse-Trainer Velimir Petkovic, um dann schmunzelnd hinzuzufügen: "Jetzt haben wir ein neues Ziel, und jeder darf mal raten, welches das ist." Auch er trug dabei das grüne T-Shirt, das die Antwort verriet.

Beide Torhüter, Silvio Heinevetter und sein ungarischer Kollege Marton Szekely, hätten sich am Sonnabend ruhig verspäten können, denn zu halten gab es anfangs kaum etwas. Was aufs Tor kam, war auch drin, bis zum 8:8 in der 12. Minute. Danach packten beide Teams in der Abwehr beherzter zu. Die Partie wurde bissiger, und als Heinvetter die ersten Bälle zu fassen bekam und seine Vorderleute wie Bjarki Mar Elisson mit langen Pässen versorgte, setzten sich die Füchse bis auf 12:9 (20.) ab. Diesen Vorsprung hätte das Team zur Halbzeit verteidigen können, übertrieb es aber mit der Genauigkeit. Mal war es die Latte, m...

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