Handball: Füchse spielen im Konzert der Großen

Mit dem Sieg über Flensburg schlagen die Füchse endlich ein Topteam. Zugleich erhöhen sie in der Liga den Druck auf Kiel.

Berlin.  Ein Hauch von Verlegenheit lag auf seinem Gesicht. Dann drehte sich Ljubomir Vranjes in der Schmeling-Halle über die linke Schulter und sagte mit einem entschuldigenden Lächeln in Richtung Velimir Petkovic: "Habe ich jetzt eigentlich schon gratuliert? Nein? Dann also herzlichen Glückwunsch an Berlin! Die Füchse haben das richtig gut gemacht." Petkovic nahm das Kompliment nur allzu gern an. "Flensburg spielt in Deutschland den besten Handball, deshalb ist meine Freude umso größer", sagte der Füchse-Coach nach dem 34:32 (16:17)-Erfolg seiner Mannschaft im Bundesliga-Heimspiel am Sonntag gegen den Nordklub: "Jetzt haben wir endlich einen Großen geschlagen."

Berliner spielen nach zwei Pleiten mit Wut im Bauch

Bereits zweimal waren beide Klubs in dieser Saison zuvor schon aufeinander getroffen. Beide Male waren die Berliner nur knapp unterlegen (26:27 in der Bundesliga, 34:36 im Pokal-Achtelfinale), auch aufgrund manch umstrittener Schiedsrichterentscheidung. "Wir haben mit der nötigen Wut im Bauch gespielt, wollten das dritte Duell jetzt unbedingt gewinnen", sagte Bob Hanning und war "mehr als zufrieden. Riesenkompliment an die Jungs, das war richtig gut." Der Geschäftsführer der Füchse hatte die Partie via Smartphone aus Biberach verfolgt, wo er mit der A- und B-Jugend zu einem Vorbereitungsturnier weilte. Beide Nachwuchsteams der Füchse sind für die deutschen Meisterschaftsendrunden qualifiziert.

Mit dem Sieg über Flensburg greifen die Füchse jetzt sogar in den Titelkampf mit ein....

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