Handball-WM: Frankreich und Spanien im Gleichschritt

Olympiasieger Frankreich und Ex-Weltmeister Spanien sind bei der Handball-WM mit Erfolgen in die Hauptrunde gestartet. In Gruppe 1 besiegte Rekordweltmeister Frankreich Montenegro 35:24 (16:13) und hat im Kampf um den Gruppensieg weiter eine perfekte Punktausbeute. Dies gilt auch für die Spanier, die 27:23 (16:15) gegen Polen gewannen und damit vorzeitig das Aus des Co-Gastgebers in der Hauptrunde besiegelten.

Sowohl Frankreich als auch Spanien könnten im Viertelfinale Gegner der deutschen Mannschaft sein. Die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) trifft in ihrer Gruppe 3 auf Argentinien (Donnerstag), die Niederlande (Samstag) und Norwegen (Montag).

Geheimtipp Island verbesserte durch seinen ersten Sieg in der Hauptrunde ebenfalls die Chancen auf die K.o.-Runde. Durch ein 40:30 (18:13) gegen Kap Verde steht das Team um Magdeburgs Omar Ingi Magnusson in Gruppe 2 mit vier Punkten auf Rang zwei hinter dem makellosen Europameister Schweden (sechs Punkte), der am Abend 37:28 (18:14) gegen Ungarn gewann. Island und Schweden profitierten zudem vom 28:28 (12:11) im Verfolgerduell zwischen Portugal und Brasilien (beide drei Punkte).

Frankreich war von Beginn an das bessere Team, Montenegro erarbeitete sich in der ersten Halbzeit jedoch viele freie Würfe. Der Außenseiter vergab diese zahlreich, immer wieder glänzte Frankreichs Schlussmann Vincent Gerard. Doch auch der Melsunger Keeper Nebojsa Simic im Tor Montenegros spielte stark und hielt seine Mannschaft in der ersten Halbzeit im Spiel. Erst danach setzte sich Frankreich angeführt von Melvyn Richardson (zehn Tore) kontinuierlich ab.