Handelsverband fordert bundesweite Öffnung von Läden ohne Test- und Terminpflicht

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Einkaufsstraße in Berlin-Kreuzberg im April

Der Handelsverband HDE fordert angesichts sinkender Inzidenzzahlen eine flächendeckende Öffnung der Geschäfte.

"Die Politik braucht jetzt einen klaren Plan, wir dürfen uns nicht im Klein-Klein verlieren", sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth dem "Handelsblatt" vom Samstag. Geschäftsbesuche müssten bundesweit wieder ohne Test- und Terminpflicht möglich sein, sagte er. Genth verwies dabei auf die "klaren wissenschaftlichen Erkenntnisse zur geringen Infektionsgefahr beim Einkauf".

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 Es sei gut, dass einzelne Regionen bereits mit entsprechenden Lockerungen vorangegangen seien, jetzt müssten die anderen rasch nachziehen, betonte Genth. Das gebiete auch die Fairness gegenüber der gesamten Branche.

 Zudem forderte er weitere Anstrengungen bei der Impfkampagne, "um so schnell wie möglich wieder weitere Normalität in die Innenstädte einziehen lassen zu können". Es dürfe hier nicht zu "unnötigen" Verzögerungen kommen. "Das halten die Unternehmen nicht mehr aus", sagte Genth. "Ganze Stadtzentren drohen zu veröden."

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