Hannover Messe wird wegen Coronavirus auf Juli verschoben

Flaggen der Hannover Messe

Wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus wird die Hannover Messe auf den Sommer verschoben. Wie die Veranstalterin Deutsche Messe am Mittwoch mitteilte, soll die größte Investitionsgütermesse der Welt nun vom 13. bis zum 17. Juli stattfinden. Ursprünglich war die Ausrichtung für den 20. bis 24. April geplant. Die Deutsche Messe begründete die Entscheidung mit derzeit zu aufwendigen Vorsorgemaßnahmen gegen das Virus.

Das Gesundheitsamt der Region Hannover habe der Deutschen Messe dringend empfohlen, die Hinweise des Robert-Koch-Instituts über Maßnahmen zur Gesundheitssicherung bei Großveranstaltungen zu beachten, hieß es. Dazu gehörten Fiebermessstationen an allen Eingängen. Zudem sollten keine Teilnehmer aus Risikogebieten zugelassen werden und Teilnehmern, die Kontakt zu Menschen aus Risikogebieten hatten, der Zutritt zu den Veranstaltungen verweigert werden.

"Dies hätte eine umfangreiche Überprüfung aller Messeteilnehmer zur Folge - von Ausstellern über Besucher bis hin zu Dienstleistern, Standbauern und Catering-Firmen", erklärte die Deutsche Messe. Die Maßnahmen seien "nicht realisierbar". Zudem würde deren Umsetzung dazu führen, dass die störungsfreie Durchführung der Veranstaltung in einem Maße beeinträchtigt wäre, dass der mit der geplanten Ausrichtung angestrebte Veranstaltungszweck weder für die Aussteller, noch für die Besucher nicht oder nur mit erheblichen Einschränkungen erreicht werden könnte.