"Happy Days"-Schauspielerin Erin Moran 56-jährig gestorben

Die US-Seriendarstellerin Erin Moran, bekannt unter anderem aus "Happy Days", ist tot. Rettungskräfte fanden die 56-Jährige nach einem Notruf am Samstagnachmittag leblos auf. Die Todesursache war zunächst unklar

Die mit der TV-Serie "Happy Days" auch in Deutschland bekannt gewordene US-Schauspielerin Erin Moran ist tot. Rettungskräfte hätten die 56-Jährige nach einem Notruf am Samstagnachmittag leblos aufgefunden, teilte die Polizei im Bundesstaat Indiana mit. Die Todesursache war zunächst unklar.

Die Rettungskräfte hätten "den Tod von Erin Marie Moran Fleischmann festgestellt", erklärte die Polizei des Bezirks Harrison. Es werde eine Autopsie vorgenommen. Laut einem Bericht der Nachrichtenwebsite "The Indianapolis Patch" wurde Morins Leiche auf einem Wohnwagen-Gelände in der Kleinstadt Corydon gefunden.

Moran spielte in der Fernsehserie "Happy Days" mit, die von 1974 bis 1984 in den USA ausgestrahlt wurde und später auch in Deutschland ins Fernsehen kam. Sie hatte die Rolle der Joanie Cunningham, der jüngeren Schwester von Richie, der von Ron Howard verkörpert wurde. Später wurde sie der Star der Serie "Joanie Loves Chachi", eines Ablegers von "Happy Days".

Howard reagierte betroffen auf die Nachricht vom Tod seiner Kollegin. "Was für eine traurige, traurige Nachricht", schrieb er im Kurzbotschaftendienst Twitter. "Ruhe in Frieden, Erin. Ich werde mich an Dich immer als diejenige erinnern, die die Szenen besser gemacht hat, die zum Lachen gebracht hat und die die Fernsehschirme zum Leuchten gebracht hat."

Der Schauspieler Henry Winkler, der in "Happy Days" die Rolle des Arthur "Fonzie" Fonzarelli spielte, bekundete ebenfalls in den sozialen Netzwerken seine Trauer: "Oh Erin, endlich wirst Du den Frieden finden, den Du Dir so sehr auf der Erde gewünscht hattest", schrieb er. "Mögest Du in Gelassenheit ruhen... Zu früh."

Willie Aames, der mit Moran für die Serie "Gunsmoke" vor der Kamera stand, als beide Kinder waren, erklärte, er habe seine frühere Kollegin zuletzt als "problembelastet" erlebt. "So traurig, von ihrem Tod zu hören", schrieb Aames.

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