Harry und Meghan reisen zum Queen-Jubiläum nach England

Prinz Harry und Herzogin Meghan kommen in wenigen Wochen nach Großbritannien. (Bild: imago/ZUMA Wire)
Prinz Harry und Herzogin Meghan kommen in wenigen Wochen nach Großbritannien. (Bild: imago/ZUMA Wire)

Anfang Juni feiert Großbritannien an einem verlängerten Wochenende das Platinjubiläum von Queen Elizabeth II. (96) auf dem Thron. Auch Prinz Harry (37) wird dabei sein. Er wird zusammen mit seiner Ehefrau, Herzogin Meghan (40), seinem Sohn Archie (3) und Töchterchen Lilibet (11 Monate) aus den USA anreisen, wie unter anderem die BBC berichtet. Zuvor hatte es Spekulationen gegeben, dass Harry die Queen wegen mehrerer Polo-Turniere womöglich versetzen könnte.

Die beiden "freuen sich und fühlen sich geehrt, mit ihren Kindern an den Feierlichkeiten zum Platinjubiläum der Queen im Juni teilzunehmen", habe eine Sprecherin erklärt. Die Königin wird also in Kürze erstmals persönlich die kleine Lilibet treffen, die im vergangenen Sommer in den USA geboren wurde.

Harry, Meghan und Andrew nicht auf dem Balkon

Teil der Feierlichkeiten ist auch die traditionelle Militärparade "Trooping the Colour". Wohl wie gewohnt werden die Royals sich auf dem Balkon des Buckingham-Palastes versammeln. Jedoch sollen dann weder Prinz Harry und Herzogin Meghan noch Prinz Andrew (62) dabei sein.

Nur "arbeitende Royals", also Familienmitglieder mit offiziellen Aufgaben sowie deren Kinder, sollen demnach dem Spektakel auf dem Balkon beiwohnen. Dies habe die Queen laut Angaben des Palastes entschieden. Meghan und Harry waren vor rund zwei Jahren in die Vereinigten Staaten gezogen und waren von ihren royalen Pflichten zurückgetreten. Der Palast hatte im Februar 2021 bestätigt, dass die beiden nicht als arbeitende Senior Royals zurückkehren werden.

Prinz Andrew hatte in den vergangenen Jahren für zahlreiche Negativschlagzeilen gesorgt. Eine Missbrauchsklage von Virginia Giuffre (38) vor einem US-Gericht hatte der Royal erst im Februar außergerichtlich beigelegt. Andrew, der Millionen an Giuffre gezahlt haben soll, hatte die Vorwürfe gegen ihn stets bestritten. Im Januar hatte der Palast erklärt, dass der 62-Jährige seine royalen Schirmherrschaften und militärischen Titel abtreten müsse und auch weiterhin keine offiziellen, öffentlichen Aufgaben übernehme. Bei einem Gedenkgottesdienst für Prinz Philip (1921-2021) hatte sich Queen Elizabeth II. im März jedoch unerwartet an der Seite ihres Sohnes gezeigt.

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