Hass auf Weiße: Mann erschießt drei Männer in den USA

Offenbar aus Hass auf Weiße hat ein Mann in Kalifornien drei Menschen erschossen. Kori Ali Muhammad wurde nach der Tat in Fresno festgenommen. Der mutmaßliche Täter wählte seine Opfer zufällig aus, alle waren weiße Männer. Zuvor soll er sich in sozialen Netzwerken rassistisch geäußert haben.

Sein erstes Opfer war ein 34 Jahre alter Angestellter eines Gas- und Elektrounternehmens, der auf dem Beifahrersitz eines Firmenwagens saß. Der Täter ging auf das Auto zu und schoss. Der Fahrer des Wagens, der Lateinamerikaner war, sei daraufhin losgerast und habe die Polizei alarmiert.

Anschließend schoss er auf einen weiteren Menschen, verfehlte diesen aber. Dann zielte er auf einen 37-Jährigen, der auf dem Gehweg eine Tüte mit Einkäufen nach Hause trug, und erschoss den Mann. Das letzte Opfer war ein 58-Jähriger auf einem Parkplatz. Laut Polizeiangaben habe sich der mutmaßliche Täter zwischen den Schüssen noch einem Auto genähert, in dem zwei Frauen und ein Kind saßen. Da die Frauen beide Lateinamerikanerinnen gewesen seien, habe er sie verschont.

#FRESNO SHOOTING SPREE: Police Chief Jerry Dyer Talks With Reporters https://t.co/YEaMV9GdFc— Des Hiobs Kern (@DesHiobsKern) 19. April 2017

“Die ausgewählten Menschen haben nichts getan, was das Geschehene gerechtfertigt hätte. Das waren grundlose Attacken von einer Einzelperson, der die Absicht hatte, heute jemanden umzubringen”, sagte Fresnos Polizeichef Jerry Dyer.

Nach dem 39-Jährigen wurde bereits gesucht, da er vergangene Woche einen Wachmann in einem Motel erschossen haben soll. Die Tat war von Überwachungskameras aufgenommen worden. Der Mann, der auch als “Black Jesus” bekannt war, war in der Vergangenheit bereits wegen Drogendelikten und Waffenbesitzes festgenommen worden. Er soll zuletzt obdachlos gewesen sein.

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