Haus der Geschichte sichert sich Ampulle aus erster Charge des Corona-Impfstoffs

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Fläschchen mit dem Impfstoff von Biontech und Pfizer

Das Haus der Geschichte in Bonn hat sich eine Ampulle aus der ersten Charge des Corona-Impfstoffs von Biontech und Pfizer für seine Ausstellung gesichert. Die Impfampulle stehe für das "Licht am Ende des Tunnels, für den medizinischen Fortschritt", sagte der Präsident der Stiftung Haus der Geschichte, Hans Walter Hütter, der Onlineausgabe der "Rheinischen Post" vom Sonntag. Insgesamt habe das Museum schon mehr als 400 Objekte zur Pandemie gesammelt.

Hütter bezeichnete die Pandemie "als epochalen Einschnitt in die jüngere Geschichte". Das sei nur mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs vergleichbar. "Genauso hat die Corona-Pandemie das Leben eines jeden Menschen in diesem Land, in Europa, in weiten Teilen der Welt betroffen."

Medizinhistorisch sei die Pandemie auch ein epochales Ereignis. "Es gab noch nie eine Pandemie, in deren Verlauf bereits ein Gegenmittel entwickelt wurde", fügte der Historiker hinzu.

Zur Stiftung Haus der Geschichte gehören vier Museen in drei Städten - das Haus der Geschichte in Bonn, das Zeitgeschichtliche Forum in Leipzig sowie der Tränenpalast und das Museum in der Kulturbrauerei in Berlin. An allen Standorten vermittelt die Stiftung deutsche Zeitgeschichte nach 1945 in Dauer- und Wechselausstellungen.

hex/cha