"Heißer April" für die Bayern - Gegen Hoffenheim: Die Niederlage zum richtigen Zeitpunkt

Patrick Strasser

Bayerns Niederlage ist eine Warnung zur rechten Zeit – vor den Top-Spielen im April. "Vielleicht haben wir den Weckruf gebraucht"

München - Schon wieder traf Robert Lewandowski – die Latte. Es wäre das 1:1 der Bayern in Hoffenheim gewesen, kurz vor der Pause. Zum 22. Mal in dieser Saison klatschte der Ball ans Aluminium des gegnerischen Tores. Natürlich ist das Liga-Top-Wert. Und womöglich hätte auch diese Bayern-Mannschaft, die Elf ohne die verletzten Manuel Neuer, Thomas Müller und Douglas Costa sowie ohne die geschonten Thiago, Philipp Lahm und Franck Ribéry, die Partie noch gedreht. Es kam anders.

Kein besserer Zeitpunkt für ein Negativ-Erlebnis

Das 0:1 bei der TSG Hoffenheim bedeutet die erste Pflichtspiel-Pleite seit Ende November, nach 20 Wettbewerbsspielen ohne Niederlage – bei 18 Siegen. Gut so! Wie? Gut so? Hätte es aus Sicht der Bayern einen besseren Zeitpunkt in dieser Rückrunde, speziell im mit Terminen vollgepackten April, für ein Negativ-Erlebnis geben können?

Auf keinen Fall. Es passt wunderbar. Denn am Samstag kommt Borussia Dortmund zum ewigen Prestige-Duell in die Allianz Arena (18.30 Uhr, Sky), am kommenden Mittwoch steigt das Viertelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Real Madrid, der Saisonhöhepunkt – es ist die Klippe des Jahres. Da kann es nicht schaden, wenn durch eine Pleite die Sinne geschärft werden, wieder mehr Zug und Konzentration ins Training kommen.
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