Das meint Heidel über Schalker Star-Einkäufe

SPORT1
Christian Heidel (l., hier mit Aufsichtsratschef Clemens Tönnies) ist Sportvorstand von Schalke 04

Christian Heidel ist sich sicher, dass Schalke 04 nicht wie im vergangenen Sommer zahlreiche Stars abgeben muss.

"Ich bin mit unserer Vertragssituation auf Schalke sehr zufrieden", sagte der Sportvorstand dem kicker. 2019 würden fast keine Verträge auslaufen, "zudem haben unsere Spieler nur noch in Einzelfällen Ausstiegsklauseln."

S04 brauche sich keine Sorgen machen, "Spieler als Schnäppchen zu verlieren."

Heidel schließt Star-Verpflichtung aus

2018 hatten die Königsblauen Max Meyer (Crystal Palace) und Leon Goretzka (FC Bayern) ablösefrei abgeben müssen, außerdem wurde Thilo Kehrer an Paris Saint-Germain verkauft. 2019 laufen lediglich die Verträge von Naldo und Franco di Santo aus, die restlichen Stammspieler sind länger gebunden.

Eine Star-Verpflichtung schloss Heidel aus: "Wer glaubt, Schalke 04 kann einfach so ausgereifte Stars einkaufen, hat die Entwicklung der vergangenen zehn Jahre nicht mitbekommen. Stars wechseln nur noch zu einer Handvoll Klubs, die anderen Klubs entwickeln Stars. So wie Schalke 04."

Großes Lob für Tönnies

Der frühere Mainzer betonte, dass man bei den Investitionen stets daran denken müsse, das Festgeldkonto nicht zu sprengen. "Wir müssen weiterhin jeden Cent umdrehen, aber das wollen wir auch so."

Außerdem brach Heidel eine Lanze für den Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies: "Clemens sehen viele in einem völlig falschen Licht. In seinen Adern fließt königsblaues Blut. Ich könnte mir keinen besseren Aufsichtsratsvorsitzenden vorstellen."

Die Zusammenarbeit mit dem Unternehmer könne besser nicht sein.