Corona-Verstoß? Plötzlich 50 Fans beim Relegations-Krimi

SPORT1
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Zweitligist 1. FC Heidenheim hat beim Relegationsspiel-Rückspiel gegen Werder Bremen (2:2) offenbar rund 50 Fans und Spielerfrauen ins Stadion gelassen.

Diese nahmen während der zweiten Halbzeit in der 50. Spielminute auf der Haupttribüne Platz und versuchten dort für Stimmung zu sorgen. Ein Verstoß gegen die Hygiene-Bestimmungen der Deutschen Fußball Liga (DFL), die maximal acht Zuschauer pro Verein vorsehen.

Immerhin trugen einige von ihnen Gesichtsmasken und setzten sich nicht direkt nebeneinander. Nach rund fünf Minuten wurde die Gruppe wieder aus dem Innenraum der Voith-Arena gebracht. Auf TV-Bildern waren auch Kinder zu sehen.

Werder Bremens Geschäftsführer Klaus Filbry zeigte sich sichtlich erbost. Wie die Heidenheim-Anhänger ins Stadion gelangen konnten, war zunächst unklar. Der Bild zufolge handelte es sich größtenteils um Spielerfrauen und Familienangehörige.

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Heidenheim hämmert auf die Bratpfanne

Das Spiel unterlag wie alle seit dem Restart der ersten und zweiten Liga durchgeführten Partien strengsten Hygiene-Maßnahmen. Zuschauer waren wie in den letzten Monaten wegen der Corona-Pandemie auch hier nicht zugelassen.

Das Auftauchen der kleinen Fan-Versammlung war nicht das einzige Kuriosum bei dem Relegations-Krimi. Denn wie schon im Hinspiel sorgten die Delegationen der beiden Vereine für erstaunlich viel Geräusch-Kulisse - um nicht zu sagen Lärm - während der Partie.

Werder-Physio Laura Kersting hämmerte auf der Tribüne auf eine Trommel, während sich bei Heidenheim doch tatsächlich ein Mann dazu berufen fühlte, mit einem Kochlöffel auf eine Bratpfanne zu hauen. Auch die Kuhglocke aus dem ersten Aufeinandertreffen kam wieder zum Einsatz, ebenso wie eine per Kurbel betriebene Sirene.

Text von Yahoo Deutschland und Sport1.

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