Heidi Klum zurück in Berlin: Bilder von Ehemann Tom Kaulitz werfen Fragen auf

Jennifer Caprarella
·Freie Autorin
·Lesedauer: 2 Min.

Erst seit ein paar Tagen ist Heidi Klum samt Familie wieder in Deutschland - und schon gibt es Ärger. Paparazzi-Fotos werfen gleich mehrere Fragen auf, inwieweit hiesige Regeln eingehalten werden.

MUNICH, GERMANY - APRIL 18: Heidi Klum and Tom Kaulitz during the 3rd ABOUT YOU Awards at Bavaria Studios on April 18, 2019 in Munich, Germany. (Photo by Hannes Magerstaedt/WireImage)
Heidi Klum und Tom Kaulitz verlegen ihren Wohnsitz vorübergehend von LA nach Berlin (Symbolbild: Hannes Magerstaedt/WireImage)

Wegen der Corona-Pandemie kann die deutsche “Germany’s next Topmodel”-Crew nicht nach Los Angeles ausreisen, weswegen die Dreharbeiten für die Casting-Show ausnahmsweise in Deutschland stattfinden müssen. Für Haupt-Jurorin und Model-Mama Heidi Klum bedeutet das, ihren Wohnsitz vorübergehend nach Berlin zu verlegen. Samt Sippschaft - Ehemann Tom Kaulitz und dessen Bruder Bill - reiste sie also Anfang der Woche in die deutsche Hauptstadt.

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Es dauerte nicht lange, bis die Interims-Berliner in der “Bild”-Zeitung landen. Die berichtete nicht nur, dass der Klum-Clan via Privatjet angereist und vorübergehend in einem Berliner Hotel untergekommen ist, sondern zeigten auch Paparazzi-Bilder der Familie - allesamt brav mit Mundschutz. Auf Instagram postete Klum zudem Bilder vom Döner-Abendessen auf dem Hotelzimmer - vorbildlich.

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Fragen werfen jedoch weitere Bilder auf, die Tom Kaulitz beim Gassigehen mit den Familienhunden zeigen. Denn laut “watson.de” könnte der frisch Angereiste damit womöglich gegen Quarantäne-Regeln verstoßen. Eine mögliche Erklärung hierfür wäre jedoch, dass der Musiker bereits ein negatives Corona-Testergebnis vorlegen kann.

Warum dürfen die Hunde mit ins Hotel?

Doch wie das Online-Magazin weiter berichtet, sind in dem Club-Hotel, im dem Klum und Kaulitz der “Bild” zufolge abgestiegen sind, Hunde streng verboten. Ausgenommen sind laut der Website lediglich registrierte Service- und Assistenzhunde. Wie also konnten die beiden ihre Hunde Anton und Capper mitnehmen?

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Die Antwort auf diese Frage gibt die “Bild” selbst, die beim Hotel nachfragte. Die Antwort von der Rezeption: “Das ist ein Service-Dog und damit in Ordnung.” Tatsächlich ist dieser Trick nicht ganz neu. Schon 2014 sagte Tom Kaulitz der “Welt”, dass er auf diese Weise Capper auch mit in die Flugkabine nimmt, obwohl er dafür eigentlich zu groß ist. “Ich sage, er ist ein Service-Dog, und deswegen darf er die ganze Zeit bei mir in der Kabine bleiben.” Diese besondere Aufgabe wird nun offenbar auch Wolfshund Anton zugesprochen.

Gern gesehen wird die Vorgehensweise allerdings nicht. Eine Sprecherin des Deutschen Assistenzhunde-Zentrums T.A.R.S.Q. sagte der “Bild”, dass dadurch der Status von Assistenz- oder Service-Hunden verwässert würde. Die würden in Deutschland eine 20-monatige Ausbildung durchlaufen. In den USA gebe es eine Service-Dog-Plakette hingegen schon für 30 Dollar und ein Training, das schlecht zu durchblicken sei.

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