Eine heimliche Allianz gegen Merkel bereitet das Ende ihrer Kanzlerschaft vor

Marcel Bohnensteffen
Die Luft für Kanzlerin Angela Merkel wird aus Sicht vieler Beobachter dünner.


Nach einer Marathonsitzung haben Union und SPD am Freitagmorgen einen ersten Durchbruch bei den Sondierungen erreicht. Damit ist der Weg frei für Koalitionsverhandlungen, die vermutlich unmittelbar nach dem SPD-Sonderparteitag (21. Januar) beginnen werden. 

An den bevorstehenden Verhandlungen von CDU/CSU und SPD wird auch Christian Lindner teilnehmen. Nicht persönlich, versteht sich. Nachdem er ein Jamaika-Bündnis verhindert hat, überlässt es der FDP-Chef fürs Erste anderen, eine Bundesregierung zu bilden. Lindners Geist aber sitzt mit am Verhandlungstisch. Er wird von politischen Komplizen mit Leben gefüllt.  

Schon am vergangenen Sonntag wurde deutlich, was damit gemeint ist. Zum Auftakt der Sondierungsgespräche von Union und Sozialdemokraten marschierte die Verhandlungsgruppe Finanzen und Steuern im Willy-Brandt-Haus auf. SPD-Mann Olaf Scholz empfing Bayerns Finanzminister Markus Söder und Kanzleramtschef Peter Altmaier, der Söders Job geschäftsführend auf Bundesebene ausübt. Mit im Schlepptau hatte Altmaier seinen Staatssekretär Jens Spahn — den wichtigsten Lindner-Vasallen im Kreise der sich anbahnenden GroKo.   

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