Heizen ohne Heizung: Tipps für eine wohlig warme Wohnung

·Freie Autorin
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Frostbeulen und Sparfüchse stellen sich diese Frage jeden Winter aufs Neue: Kriegt man die Wohnung auch warm, ohne die Heizung voll aufzudrehen? Einige Tricks und Lifehacks gibt es tatsächlich, mit denen das Heizen auch ohne Heizung geht.

Schritt Nummer eins im Winter heißt immer warme Kleidung und Kuscheldecken - doch wie kriegt man die Wohnung selbst ohne zu hohe Kosten warm? Tipps zum Heizen ohne Heizung (Symbolbild: Getty Images)
Schritt Nummer eins im Winter heißt immer warme Kleidung und Kuscheldecken - doch wie kriegt man die Wohnung selbst ohne zu hohe Kosten warm? Tipps zum Heizen ohne Heizung (Symbolbild: Getty Images)

Bewohner von Altbauten können ein Lied davon singen: Wird es draußen mal richtig kalt, packt das selbst die voll aufgedrehte Heizung nicht mehr. Doch voll aufzudrehen kommt für viele angesichts der steigenden Heizkosten ohnehin nicht mehr in Frage - wie lässt sich also auch ohne Heizung Wärme in der Wohnung erzeugen? Wir haben ein paar Tipps für dich.

Isolieren, wo es geht

Gerade in Altbauwohnungen wird buchstäblich zum Fenster rausgeheizt. Wenn der Vermieter nicht in Form von gut isolierten Fenstern nachrüsten will, kannst du mit Gummidichtungen aus dem Baumarkt zumindest ein wenig Abhilfe schaffen - hierfür brauchst du keine Genehmigung des Vermieters.

Prüfe auch, wo in deiner Wohnung sonst Kälte Einzug erhält. Ein Wandteppich an der schlecht gedämmten Wand oder ein Zugluftstopper an der Tür - sei es durch spezielle Stofftiere oder ein zusammengerolltes Handtuch - können einen kleinen, aber feinen Unterschied machen.

Ohne Heizung heizen mit Backofenwärme

In der Wohnung befinden sich diverse Wärmequellen. Die größte davon ist sicher der Backofen. Lasse die wertvolle Restwärme davon also nicht in der Wand verschwinden, sondern lass nach der Nutzung die Backofentür offen, sodass die heiße Luft in die Räume strömen kann.

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Nutze diesen Trick wohlgemerkt nur, wenn der Backofen ohnehin im Gebrauch war. Ihn für eine mollig warme Küche bei geöffneter Türe laufen zu lassen, verbraucht enorm viel Strom.

Die Wohnung mit Kerzen heizen

Unterschätze nie die Heizkraft einer winzigen Flamme: Ein einzelnes Teelicht hat eine Wärmeleistung von 30 bis 40 Watt. Schon wenige angezündete Kerzen und Teelichter können einen Raum also um wenige Grad erwärmen. Erhöht wird dieser Effekt mit einem sogenannten Teelichtofen, der einem Keramikblumentopf ähnelt und mit wenigen Teelichtern auf bis zu 90 Grad erwärmt.

Nicht zuletzt schafft Kerzenschein eine gemütliche Atmosphäre, mit der einem zumindest warm ums Herz wird. Doch Achtung: Lasse die Kerzen nie unbeaufsichtigt brennen und lösche sie stets, bevor du schlafen gehst - weiterheizen können die Kerzen dann am nächsten Morgen wieder.

Vorhänge und Rollläden nachts schließen

Solange es hell ist, darf die Sonne gern warm durchs Fenster strahlen. Sobald diese jedoch untergegangen ist, solltest du Rollläden oder Vorhänge oder - falls vorhanden - beides schließen. Denn alle Maßnahmen zum Heizen bringen wenig, wenn die Wärme nachts durch die Scheiben wieder verloren geht.

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Je dicker und dichter die Vorhänge, desto besser isolieren sie in der Regel. Achte dabei darauf, dass sie nach Möglichkeit keine angeschalteten Heizkörper verdecken.

Setze auf Teppiche

Besonders viel Wärme geht über Wände und Fenster verloren, doch auch der Boden spielt dabei eine Rolle - vor allem, aber nicht nur im Erdgeschoss. Den Boden mit Teppichen auszulegen, kann also einen großen Unterschied dabei machen, die Wärme in den eigenen vier Wänden zu behalten. Noch besser wird der Boden isoliert, wenn du eine Korkmatte oder Korkplatten unter den Teppich legst - auch die gibt es im Baumarkt.

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