Helene Fischer in SAT.1-Special: "Ein gesundes Maß an Botox ist okay"

·Lesedauer: 3 Min.

"Privat wie nie" wollte sich Helene Fischer im SAT.1-Special "Ein Abend im Rausch" zeigen. Interview-Partner Steven Gätjen entlockte dem Schlagersuperstar Bekenntnisse über ihren Verlobten, Alkoholvorlieben und einen ganz schlechten Rat zu Beginn ihrer Laufbahn.

SAT.1 widmete Deutschlands Schlagersuperstar ein Primetime-Special mit Live-Band und Interviewstrecke:
SAT.1 widmete Deutschlands Schlagersuperstar ein Primetime-Special mit Live-Band und Interviewstrecke:

"Es gibt nur eine Band, sie und mich." So beschrieb Moderator Steven Gätjen im Vorfeld das vergleichsweise minimalistische Konzept des SAT.1-Specials "Helene Fischer - Ein Abend im Rausch". Gätjens Ziel war es, mit dem oft entrückt und unnahbar wirkenden Schlagersuperstar "wie alte Freunde zu quatschen", denn: "Wenn man sich wohlfühlt, dann öffnet man sich und dann erzählt man auch freier, entspannter und sicherlich auch offener. Und das ist uns gelungen."

Wie gut es gelungen ist, davon konnten sich SAT.1-Zuschauer am Freitagabend zu besten Sendezeit überzeugen. Mit noch größerer Spannung als die Song-Intermezzi unter musikalischer Leitung von Stefan Raab wurden die Talk-Anteile der Show erwartet - schließlich wollte sich Helene Fischer darin "privat wie nie" zeigen.

Private Einblicke versprach Helenen Fischer vorab. Sie sprach dann unter anderem über Wodka, Weißbier und Spaziergänge am Sonntag. (Bild: Universal / SAT.1 / Sandra Ludewig)
Private Einblicke versprach Helenen Fischer vorab. Sie sprach dann unter anderem über Wodka, Weißbier und Spaziergänge am Sonntag. (Bild: Universal / SAT.1 / Sandra Ludewig)

 

Thomas Seitel war schon immer ihr Fan: "Zumindest sagt er das"

Und was erfuhr man nun konkret über Helene Fischer, das selbst Hardcore-Fans zuvor nicht wussten? Zunächst mal weniger Spektakuläres. Helene Fischer liebt Sonntage! "Ich bin an einem Sonntag geboren", eröffnete sie Steven Gätjen. "Keiner nervt oder ruft an. Ich liebe es, spazierenzugehen, lecker zu kochen, lange zu schlafen. Da wird auch gelümmelt. Der pure Genuss!"

Auch über ihren Verlobten Thomas Seitel (36) sprach die werdende Mutter ("Ich bin sehr happy!"): "Thomas ist Musikliebhaber und findet spannend, was ich früher gemacht habe. Wir sahen uns gemeinsam meine DVDs an", berichtete sie. Der Akrobat, den Fischer als Partner bei ihren aufwendigen Bühnenshows kennenlernte, sei schon vor ihrer Liebesbeziehung ihr Fan gewesen. "Zumindest sagt er das", fügte die 37-Jährige mit einem Schmunzeln an.

Steven Gätjen beglückwünschte Helene Fischer zum Baby in ihrem Bauch. Die Sängerin bedankte sich:
Steven Gätjen beglückwünschte Helene Fischer zum Baby in ihrem Bauch. Die Sängerin bedankte sich:

 

Helene Fischer: "Mit Wodka bin ich groß geworden"

Gätjen fragte das musikalische Vorbild der Schlagerkünstlerin ab (Antwort: "Celine Dion war mein Impuls, Sängerin zu werden") und auch Alltägliches wie alkoholische Vorlieben. Wodka oder Weißbier? Helene Fischer, in Russland geboren und am Ammersee im Münchner Umland ansässig, antwortete diplomatisch: "Beides. Mit Wodka bin ich groß geworden."

Auch zum Reizthema Gesichtsglättung ließ sie sich nur ein wachsweiches Statement entlocken. "Ein gesundes Maß an Botox ist okay. Ich kann verstehen, wenn sich Frauen botoxen lassen", zeigte sich die Sängerin emphatisch. "Ich finde es aber nicht schön, wenn ein Gesicht zu glatt ist, bei mir als Sängerin ginge das gar nicht. Dann lieber ein paar Fältchen ..."

Für Gesangseinlagen aus Helene Fischers aktuellem Album
Für Gesangseinlagen aus Helene Fischers aktuellem Album

Gute Ratschläge verteilte Helene Fischer auch an dieser Stelle nicht. Vielleicht ja, weil sie selbst einmal einen bekommen habe, bei dem sie heute froh sein kann, ihn nicht befolgt zu haben. Einmal habe ihr ein erfahrenerer Kollege geraten, von der Schlagerbranche die Finger zu lassen. Das sei während ihrer Ausbildung passiert. Steven Gätjens Interesse am Absender des Ratschlags war geweckt, Helene Fischer ließ sich den Namen entlocken. "Tony Marshall. An dieser Stelle einen lieben Gruß."

VIDEO: Helene Fischer: "Man hat uns verraten", mehrmals

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