Wer kann helfen?: Sozialer Saftladen gerät in Not – Angestellte bangen um Jobs

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Der Name ist Programm: „Das Geld hängt an den Bäumen“ ist ein Vorzeige-Projekt in Hamburg, das Apfelbaumbesitzern ihre überschüssige Ernte abnimmt und gleichzeitig Menschen mit Behinderungen und Obdachlose in Arbeit bringt. Doch momentan hängt das Geld gar nicht mehr an den Bäumen. Im Gegenteil: Corona hat den sozialen Saftladen in eine akute Notlage gebracht! Ein Gebirge aus Getränkekisten türmt sich in der Lagerhalle am Niedergeorgswerder Deich auf. Die in einfachen Holzträgern verpackten Apfelsäfte, Apfel-Birnensäfte, Apfel-Johannisbeersäfte, Apfel-Rhabarbersäfte sind wie Bauklötze bis hoch unter die Decke empor gestapelt. Niemand holt sie ab. Schon seit Wochen nicht. Sozialprojekt in Hamburg: Angestellte bangen um ihren Job René Ostrowski macht das Angst. Der 41-Jährige arbeitet seit knapp vier Jahren bei „Das Geld hängt an den Bäumen“. Vorher war er obdachlos. „Mein Leben hat sich völlig verändert, seit ich hier bin“, erzählt Ostrowski. Ein fester Job, ein strukturierter Alltag, ein Dach über dem Kopf, Sicherheit – all das gibt ihm Halt....Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo