Helfer im Südsudan: 100.000 droht unmittelbar der Hungertod

Die Vereinten Nationen und Hilfsorganisationen warnen vor einer Ausweitung der Hungersnot im Südsudan. Ohne einen raschen ...

Die Vereinten Nationen und Hilfsorganisationen warnen vor einer Ausweitung der Hungersnot im Südsudan. Ohne einen raschen und massiven Hilfseinsatz der internationalen Gemeinschaft drohe sich die Hungersnot „auf weite Teile des Landes auszuweiten”.

Das erklärte der Landesdirektor der Welthungerhilfe in Juba, Stefano Temporin. Der UN-Sondergesandte für den Südsudan, David Shearer, sagte, in der nordwestlichen Region Northern Bahr el Ghazal zum Beispiel sei die Lage bereits kritisch. „Ich wäre nicht überrascht, wenn für das Gebiet auch eine Hungersnot ausgerufen würde.”

Im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur forderte Shearer: „Wir müssen jetzt schnell handeln, um zu verhindern, dass die Lage noch viel schlimmer wird.” Im Südsudan werden dieses Jahr UN-Angaben zufolge bis zu 5,5 Millionen Menschen auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen sein, das ist etwa die Hälfte der Bevölkerung. In vielen Landesteilen essen die Menschen Helfern zufolge aus Verzweiflung bereits Seerosen, Wurzeln und sogar Blätter. Besonders kritisch ist die Zeit bis Juli-August, wenn die nächste Ernte verfügbar sein wird.

Die UN haben Ende Februar für die Regionen Leer und Mayendit im Bundesstaat Unity eine Hungersnot ausgerufen - die...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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