Hells Angels: Aufstieg der Rocker auf dem Kiez

Wie die Hells Angels in den 70ern zur Größe im Rotlichtmilieu wurden.

Bandidos, Mongols oder Osmanen – wenn sie   versuchen,  in Hamburg Fuß zu fassen, sind sie so schnell wieder weg, wie sie gekommen sind. Denn die Platzhirsche, die Hells Angels, akzeptieren keine Rocker neben sich. Nun starb Mario Amtmann (✝65), einer der Gründer und langjähriger Chef. Die MOPO erklärt, wie die muskelbepackten Kuttenträger zu einer Größe im Rotlichtmilieu aufsteigen konnten.

Die ersten Hells Angels, die Deutschland heimsuchten, waren ganz schön explosiv: Dabei handelte es sich um eine Bomberstaffel der US Air Force, die im Zweiten Weltkrieg deutsche Städte in Schutt und Asche legte. Sie nannten sich „Höllenengel“. Veteranen beließen es bei diesem Namen  und behielten auch das Logo, den Totenkopf mit Flügeln, bei und gründeten den Motorrad- und Rockerclub. Das offizielle Gründungsdatum: der 17. März 1948. 

Fast 25 Jahre später, im Jahr 1972,  reisten drei Männer aus Hamburg  nach Kalifornien, um beim Oakland-Charter, was quasi die Rocker-Keimzelle war, vorstellig zu werden. Am 16. März 1973, erhielten sie schließlich auch die offizielle Erlaubnis, die Kutten mit Totenkopf tragen zu dürfen. Das Hamburger Höllenengel-Charter war gegründet. 

Erste Morde

Die „Bloody Devils“, wie sie sich nannten, ließen sich nicht viel Zeit. Schon nach  vier Wochen, im April 1973, gab es den ersten Toten: Da gerieten...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo

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