Hertha BSC: 52 Punkte sollten für Europa reichen

Hertha-Trainer Dardai fordert noch zwölf Zähler im Saisonendspurt. Dann hätte Hertha 52, und das langte meist für den Europapokal.

Berlin.  Darüber reden mag er eigentlich nicht, aber Pal Dardai bleibt nichts anderes übrig. Die Fragen nach den Europapokal-Chancen von Hertha BSC reißen nun mal nicht ab, schließlich hatten Trainer, Manager und Team die Ambitionen ja selbst formuliert. Auf Platz sechs wolle man am Saisonende einlaufen, verkündete der Bundesligist zu Jahresbeginn. Damals war man Dritter und hatte auf den Fünften Hoffenheim zwei Punkte Vorsprung. Seit dem 1:3 gegen die TSG am Freitag sind es nun acht Zähler Rückstand.

"Ich weiß gar nicht, ob wir Fünfter oder Sechster sind", sagt Dardai, "ich habe nicht auf die Tabelle geschaut." Ein Satz, der mindestens zwei Anmerkungen verdient hat. Erstens: Ja, Hertha steht nach wie vor auf Platz fünf. Und zweitens: So desorientiert, wie es den Anschein macht, ist der Chefcoach natürlich nicht. Wie viele Punkte es noch braucht, um kommende Saison international spielen zu dürfen, hat Dardai genau kalkuliert. Holt Hertha noch zwölf Zähler, wird es reichen, meint er.

Ein Dutzend Punkte aus acht verbleibenden Spielen also – damit stünden die Berliner dann bei 52 Zählern. Schaut man auf die Abschlusstabellen der vergangenen zehn Spielzeiten, hätte das in sechs Fällen zu Platz sechs gereicht. In der Vorsaison landete Mainz mit 50 Punkten knapp vor Hertha, 2014/15 reichten Schalke 04 sogar 48. Dass es auch anders laufen kann, bewies 2013/14 der nächste Gegner der Berliner (Mittwoch, 20 Uhr). Mönchengladbach benötigte damals 55 Zähler. Im Durchschnitt aber reichten tatsächlic...

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