Herzogin Meghan: Warum ihr Kinderbuch auf viel Kritik stößt

·Freie Autorin
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Herzogin Meghan hat ein Kinderbuch veröffentlicht. Doch “The Bench“ (“Die Bank“) stößt bei vielen Lesern nicht gerade auf Begeisterung.

Meghan Markle, the Duchess of Sussex arrives at the University of Johannesburg, South Africa, on October 01, 2019. - Meghan Markle, the Duchess of Sussex, is meeting academics and students to discuss the challenges faced by young women in accessing higher education. (Photo by Michele Spatari / AFP)        (Photo credit should read MICHELE SPATARI/AFP/Getty Images)
Herzogin Meghan hat ein Kinderbuch veröffentlicht. (Bild: Getty Images)

Voller Spannung warteten die royalen Fans auf Herzogin Meghans erstes Kinderbuch “The Bench“, das am 8. Juni veröffentlich wurde. In dem Werk geht es um die innige Beziehung zwischen Vater und Sohn, die durch die “Augen der Mutter“ gesehen wird. Als Inspiration dienten natürlich Ehemann Prinz Harry und der gemeinsame Sohn Archie. Farbenfrohe Illustrationen sollten das Buch kindgerecht abrunden.

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Doch die hohen Erwartungen konnte “The Bench“ bei den Lesern scheinbar nicht ganz erfüllen. Die Verkäufe des Kinderbuchs sind eher mäßig, die Kritiken etwa auf Amazon dafür teilweise vernichtend. “Keine richtige Geschichte, einfach nur langweilig“, heißt es zum Beispiel in einer Rezension. “Langweiliger Mist. Nicht einmal die Illustrationen sind interessant“, schreibt ein weiterer Kritiker. “Überhaupt keine Geschichte für Kinder, die Grammatik ist äußerst fragwürdig, überhaupt nicht zu empfehlen“, meint ein Dritter.

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In Meghan Markles Kinderbuch “The Bench" geht es um die innige Beziehung zwischen Vater und Sohn. (Bild: Getty Images)

Ist "The Bench" für die Zielgruppe ungeeignet?

Dass die Geschichte für die laut Verlag empfohlene Altersgruppe von drei bis sieben Jahre nicht geeignet sei, liest man in mehreren Rezensionen. Wurde die Zielgruppe wirklich verfehlt – oder haben die meisten Leser die Botschaft des Buches einfach nicht verstanden? “Was viele nicht nachvollziehen, ist, dass das Buch kein typisches Kinderbuch sein soll. Sondern mehr eine diverse Repräsentation von Vater und Kind durch wunderschöne Bilder,“ sagt etwa eine positive Kritik. Auch die “The Times“-Journalistin Alex O’Connell sieht “The Bench“ in ihrer Rezension auf “thetimes.co.uk“ weniger als Kinderbuch, sondern mehr als “Anleitung zur Selbsthilfe für bedürftige Eltern“.

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Trotz der negativen Beurteilungen gibt es natürlich auch Lob, was “The Bench“ momentan auf Amazon 4,5 von 5 Sternen einbringt. Auf der Bestseller-Liste bei Amazon in der Kategorie Kinderbücher reicht es im Moment allerdings nur für Platz 62. Wer sich selbst einen Eindruck von den Autorenkünsten der Herzogin von Sussex schaffen will, braucht allerdings Geduld: Auf der deutschen Amazon-Plattform wird die Lieferzeit von “The Bench" mit zwei bis drei Monaten angegeben. 

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