Herzrasen durch Wiesn-Maß? - Bier-Branche kontert: "Das ist eine Extremstudie"

Eva von Steinburg

EKGs von Wiesn-Gästen: Der Brauerbund klagt, sein Getränk würde an den Pranger gestellt.

München - Viel Bier, schnell gekippt, verursacht Herzrhythmus-Störungen. Das haben zwei Kardiologen der Uniklinik in Großhadern gerade belegt (AZ berichtete).

Auf der Wiesn untersuchten sie Bierzelt-Gäste mit Pegel. Mitten im Zelt-Trubel, Musiklärm und Bierdunst schrieben zwei Ärzte mit zwei Medizin-Studentinnen über 3.000 EKGs (Elektrokardiogramme) von Wiensbesuchern auf – über ein neuartiges Smartphone mit Elektroden.

Das Ergebnis ihrer Studie: "Wiesn-Bier macht herzkrank". Walter König, Sprecher des Bayerischen Brauerbundes, ist mit dieser AZ-Schlagzeile von Mittwoch nicht einverstanden: "Das ist viel zu reißerisch. Bier ist ein emotionales Produkt. Es berührt die bayerische Volksseele", sagt er. Im Interview erklärt er, wie er es sieht.

AZ: Herr König, Sie kritisieren die Machart der medizinischen Studie mit 3.028 Wiesngästen.
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