Hessischer Landtag setzt Untersuchungsausschuss zu Anschlag von Hanau ein

·Lesedauer: 1 Min.
Kundgebung zum Jahrestag des Anschlags am 19. Februar 2021 (Bild: Thomas Lohnes/Getty Images)
Kundgebung zum Jahrestag des Anschlags am 19. Februar 2021 (Bild: Thomas Lohnes/Getty Images)

Beinahe eineinhalb Jahre nach dem rassistischen Anschlag von Hanau setzt der hessische Landtag einen Untersuchungsausschuss zum Handeln der Behörden ein.

Hinter einen entsprechenden Antrag der Opposition aus SPD, FDP und Linken stellten sich in einer Debatte am Mittwoch auch die Regierungsfraktionen von CDU und Grünen. Das Gremium soll die internen Abläufe bei der Polizei genauer in den Blick nehmen und mögliche Versäumnisse untersuchen.

Handeln der Behörden im Fokus

Im Zentrum stehen dabei die Reaktionen der Sicherheitsbehörden in der Tatnacht sowie deren anschließender Umgang etwa mit den Angehörigen der Opfer.

Anschlag in Hanau: Was lief schief in der Tatnacht?

Am 19. Februar 2020 erschoss der 43-jährige Attentäter Tobias R. in zwei Hanauer Gaststätten neun Menschen mit Migrationshintergrund und verletzte fünf weitere, bevor er seine Mutter und sich selbst tötete. Laut Ermittlern war er durch eine zutiefst rassistische Gesinnung angetrieben.

Video: Der rassistische Anschlag von Hanau

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.