Hickhack zwischen Paris und Algier: Ärger um Visas und Flugzeuge

·Lesedauer: 1 Min.

In einem diplomatischen Konflikt mit Paris hat Algerien zwei französischen Militärflugzeugen den Überflug über sein Territorium verwehrt. Algier ist verärgert über Aussagen des französischen Präsidenten zur Geschichtsschreibung nach der Unabhängigkeit Algeriens.

Die Zeitung "Le Monde" hatte Emmanuel Macron mit den Worten zitiert, Algeriens Version stütze sich nicht auf Wahrheiten, sondern auf Hass auf Frankreich.

Außerdem gibt es Zank wegen der Verschärfung der Visabestimmungen für Nordafrikaner durch die französische Regierung. Die Zahl der Visa für Algerier und Marokkaner soll um die Hälfte und für Tunesier um 30 % reduziert werden. Die französische Regierung sagte, die Entscheidung sei eine Reaktion auf die Weigerung Algeriens, Marokkos und Tunesiens, ihren Bürgern, die nach illegaler Einreise aus Frankreich abgeschoben wurden, Papiere auszustellen.

Bereits am Samstag hatte Algerien seinen Botschafter aus Paris zu Konsultationen zurückberufen.

Das nordafrikanische Land hatte im Algerienkrieg zwischen 1954 und 1962 seine Unabhängigkeit erlangt.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.